Breath Play oder Breath Control – Luft und Atmung unter Kontrolle

Die Herrin schnürt mir die Luft ab, es ist eine Form der totalen Kontrolle und körperlichen Machtübernahme. Luft, Sauerstoff, der lebenswichtige Stoff, ihn nicht immer einwandfrei verdient zu haben, setzt ein Sklavenleben etwas weiter an den Rand. Da gehört es für mich hin, dort fühle ich mich wohl.

Entweder werde ich von der Herrin über einen längeren Zeitraum mit einer Atemkontrolltechnik angekettet oder sie fixiert mich, um mir die Luft nach ihrem Ermessen zuzuweisen oder komplett zu entziehen. In Eisen gelegt oder auf dem Folterstuhl festgeschnallt, in jedem Fall wehrlos und hilflos ohne sie.

Kettenschlingen um den Hals als Langzeiteinwirkung.

Jeden Morgen, wenn die Herrin das Haus verlässt und zur Arbeit fährt, legt sie mich an die Kette. Fast jedes Mal wickelt sie mehrere Kettenschlingen um meinen Hals und zieht diese bedrohlich eng zu, bevor sie ihr Werk mit einem Schloss an meinem Hals sichert, sich zum Abschied die Füße von mir lecken lässt und den Hof verlässt. Normale Atmung ist mir so nicht mehr möglich, ein Halskorsett aus Kettenschlingen legt sich fest an und erschwert mir unbeschwerte Atmung und Bewegung.

Einige bis viele Stunden dauert es, bis sie wieder am Hof ist und mich erlöst.

Als die Herrin erstmals mit dieser Technik meine Atemmöglichkeiten reduzierte und kontrollierte, hatte ich Panik, kniend vor ihr am Boden, wickelte sie die Kette dreimal um meinen Hals und zog sie so bedrohlich zu, dass ich dachte, vielleicht gleich nicht mehr atmen zu können. Aber als sie die Kette losließ, nachdem sie diese eng an meinem Hals zugezogen hatte, fühlte ich ein Spiel, das am Schloss sich befand, zwei Kettenglieder, die ich in die Enge der Würgeschlingen einreihen konnte, um mir besser Luft zu verschaffen.

Trotzdem blieb es bedrohlich eng, jedoch auszuhalten.

Auch beim zweiten, dritten und bis zum vielleicht zehnten Mal kam die Panik in mir hochgekrochen bei dem Gefühl, wenn die Kette sich durch den Zug der Herrin wie eine Schlange eng an meinen Hals presste. Vielleicht auch öfter, vielleicht noch immer jedes Mal. Ja, jedes Mal.

Ich weiß nicht mehr genau, wann sie damit anfing, aber heute lebe ich in starker Erregung damit, mit dieser Enge und dem Sklavenleben am Rand. Die Kettenschlingen sind immer mehr geworden und es wurde im Laufe der Zeit zudem immer enger, eine Variante der Breath Control, meiner Atemkontrolle durch die Herrin, selbst in ihrer Abwesenheit.

Tüte über dem Kopf.

Vorher festgeschnallt zu werden und nie weiß ich, was auf mich zukommt, aber wenn ich auf dem Folterstuhl meinen Platz einzunehmen habe, wird es meistens böse. Es gibt eine Stachelmatte, auf der ich oft sitzen muss, Handgelenke, Fußgelenke, Bauch und Hals werden mit Ledergurten fixiert. Wenn die Herrin mit einer transparenten Plastiktüte kommt, spüre ich in mir, wie Erregung und die Gewissheit, gleich wieder in Panik zu geraten, sich abwechselnd die Vorherrschaft in meinem Kopf sichern wollen.

Ausgeliefert.

Ihr ausgeliefert sein und das bis an den Rand, sie zieht mir die Tüte über den Kopf und wartet. Noch ist sie unten geöffnet und hat oben, über meinem Kopf, reichlich Raum mit Luft gefüllt. Die Plastiktüte ist im eigentlichen Leben eine Schutzfolie für Beine, wenn diese einen Gips oder Verband tragen, entsprechend groß, breit und lang ist sie. Zwei deutliche Unterschiede gibt es jedoch, eindeutige Merkmale, die mir Angst machen, denn das Material und die Wandstärke sind darauf ausgelegt, nicht gleich zu reißen oder beschädigt zu werden. Löcher kann man in einer Schutzfolie nämlich nicht gebrauchen. Das zweite böse Merkmal daran ist ein fester und breiter Klebestreifen, mit dem die Schutzfolie normalerweise am Bein festgeklebt wird. Allein der Anblick bricht mich, wenn ich die Tüte in den Händen der Herrin sehe, weil ich weiß, dass ich gleich mit einer ihrer ganz bösen Methoden gefoltert werde.

Foltermethode 1: Die Tüte nur bis zum Klebeband an meinem Hals überziehen.

Oben ist noch viel Luft, unten ziehe ich frische Luft, zwar bereits erschwert, aber ausreichend. Die Herrin streichelt mein Gesicht, durch die Tüte hindurch, sie lässt sich mit allem viel Zeit, was meine Ungewissheit, kaum zu ertragen, anwachsen lässt, Panik, die am Horizont bereits zu sehen ist. Während sie mich streichelt, löst sie den Sicherheitsstreifen des Klebebandes und wickelt es um meinen Hals und verklebt die Tüte so. Keine Frischluft mehr, nur noch die Luft über mir in der Tüte, die auf einmal gar nicht mehr die ausreichende Sicherheit bedeutet, sondern zur Uhr wird, die rückwärts läuft. Die Tüte beschlägt von meinem schnelleren Atem, sie fängt an, sich mehr und mehr leicht aber bereits bedrohlich zusammenzuziehen. Die Herrin fängt an, die Tüte über mir festzuhalten, den Raum zu verringern und lächelt mich dabei an. Die Tüte legt sich an mein Gesicht, immer fester, ich habe das Gefühl, mehr einzuatmen, als auszuatmen, weil die Tüte mit jedem Atemzug enger auf meinem Gesicht liegt. Dann kommt der finale Zug der Herrin und sie nimmt den Raum über mir komplett ein und entfernt die letzten Reste Luftraum. Nichts geht mehr, ich atme ein und ziehe die Tüte vollständig vor meine Maulfotze und nichts passiert. Ich bin auf dem Folterstuhl gefesselt, ich zerre an den Fesseln, nichts bewegt sich, die Stacheln in meinem Hintern spüre ich schon lange nicht mehr. Ich will das nicht, ich kann nicht mehr, Gedanken schießen durch meinen Kopf, was passiert, wenn die Herrin das Klebeband nicht lösen kann oder kein rettendes Loch in die Tüte reißen kann. Sie könnte mich jetzt beseitigen, warum tut sie mir das so lange an, ich bin inmitten meiner Todesangst und es dauert noch eine Weile, die die Herrin genüsslich und lächelnd begleitet. Erst wenn mein Zappeln unkontrolliert wird, deutet sie an, mich zu befreien, aber es dauert noch einen Moment, bevor der Schnitt in die Folie kommt, irgendwo oben und ich nur einen winzigen Luftzug einatmen kann, weil ich wieder sofort danach die Folie vor meine Maulfotze ziehe. Wieder wartet sie, bevor sie mir weiter Luft gewährt. Erleichterung, einige tiefe Züge, die ich nehme, noch immer eng in der Tüte gefangen, bevor sie die Tüte, den Riss, mit einem Klebeband wieder verschließt.

Foltermethode 2: Das sofortige Ende.

Mit einem Ruck zieht die Herrin mir die Tüte komplett über den Kopf, sie zieht alles an Material runter zu meinem Hals und legt die Tüte eng an mein Gesicht, die sie mit ihren Händen an meinem Hals hält, als würde sie mich würgen. Für einen Moment muss sie ihre Hände lösen und das Klebeband bereithalten, den Sicherheitsstreifen lösen, in dem Moment kann ich noch einige Male tief einatmen, wieder ausatmen, bevor sie mein Kopfgefängnis fast luftfrei verschließt. Einmal ist sie aufgestanden und hat das Studio verlassen. Sie kommt nach kurzer Zeit zurück und ich bin ein Wrack, körperliche Folter mit Todesangst und extreme Psychofolter, nicht zu wissen, ob oder wann ich von ihr erlöst und gerettet werde.

Danach lecke ich ihr noch viel dankbarer die Füße.

Atemkontrolle, einer der ganz großen Edge-Bereiche für mich, aber im Nachhinein auch einer der ganz großen Bereiche meiner Erregung – durch Erniedrigung und Abhängigkeit, dadurch, ein Folterobjekt zu sein.

Das Gefühl der Abhängigkeit ist von nicht zu steigernder Intensität, körperlich, psychisch und emotional, mein Leben in den Händen der Domina, der ich gehöre. Immer wieder brauche ich es, töricht, ich weiß, aber ich weiß nicht, warum ich es brauche. Vielleicht, weil es diese ganz besondere Abhängigkeit ist, wehrlos zu sein, ihrem Sadismus ausgeliefert, spüren, wie groß ihr Einfluss auf mich ist und ihre Macht über mich.

Früh fing es an, mit einem Würger, ein Halsband aus Leder, das die Herrin anfertigen ließ, abschließbar. Nur aus einer Schlinge bestehend, an der sie jederzeit ziehen konnte und mich hinter sich herzog, überall hin, in gebückter Haltung, wenn sie ihre Hand, dessen Finger vorn im Ring steckten, einfach ausgestreckt nach unten hielt. Physis, physische Fremdbestimmung und Einwirkung, sie setzt mir zu, aber ich brauche sie so sehr.

Weitere Formen der Atemkontrolle und -reduktion.

Neues Maskentraining mit Dauerkondom – gescheitert.

Das neueste Spielzeug der Herrin ist einer ihrer Latexgurte, den sie mir um den Hals wickelt und zuzieht, ihn im Laufe einer Session Loch für Loch an meinem Hals verengt. Vom vierten bis zum siebten Loch, in dem rein gar nichts mehr geht, nur noch das schmale und notwendigate Versorgen meines Körpers mit Luft.

Latexgürtel von Demask, eng am Hals, Loch für Loch geht es der Atemreduktuion entgegen, gefesselt, wehrlos, hilflos, wundervolles Unten.

Es gibt Masken, die fast komplett verschließen, die nur winzige Löcher haben, an der Nase. Eine neue Maske gibt es für mein Training, hin zu einer Gummipuppe, sie hat in der Mundöffnung ein Dauerkondom, mit dem ich überhaupt nicht zurechtkomme, es aber üben muss. Ich schaffe es nicht, ein Loch muss rein, nun wird mir das Sperma aller Schwänze, die in dieses Lochen stechen, verabreicht.

Es gibt verschiedene Isolationsmasken mit nur einer kleinen Öffnung zum Atmen oder auch ohne Öffnung. Beide setzen auf ihre Weise zu. Die stark gepolsterte Deprivationsvariante mit nur einem kleinen Atemloch, wenn dieses von außen mit einem Finger oder mit einem Klebestreifen verschlossen wird, gibt es keine Luftzufuhr mehr, zu eng presst sich die Maske an den Kopf und vors Gesicht.

Deprivationsmaske für mobile Isolationsfolter und sensorischen Sinnesentzug, alles reduziert sich auf das enge Luftloch

Die Variante ganz ohne Luftloch ist eine Maske, die aus zwei Maskenebenen besteht, eine innere mit Mund- und Augenöffnungen und eine äußere, nur mit einem Reißverschluss versehen, lässt diese sich komplett verschließen. Deutlich erschwerte Atmung findet dann nur noch durch die mageren Durchlässe des Reißverschlusses statt. Das bei den beiden Isolationsmasken alles nach Leder riecht, erleichtert es mir doch ein wenig, ebenso wie der intensive Latexduft, den die Maske mit dem Dauerkondom mir schenkt.

Zwei Ebenen einer Maske, festes Leder, die zweite Ebene, die vorn mit einem Reißverschluss komplett verschlossen werden kann.

Zum Vertiefen des Thema finden sich ältere Beiträge von mir, die sich, man kann es ahnen, um meine Erfahrung damit ranken und drehen.

https://kettenhaltung.blogspot.com/2015/02/atemkontrolle.html
https://kettenhaltung.blogspot.com/2020/03/das-atmen-nicht-vergessen.html
https://kettenhaltung.blogspot.com/2020/05/kettensklave-in-atemkontrolle.html
https://kettenhaltung.blogspot.com/2020/05/kettenzucht-geniessen-sollen.html
https://kettenhaltung.blogspot.com/2020/06/sm-angstlust-auf-atemkontrolle.html

Veröffentlicht von michel

Seit 1970, ..., 2011 SM-Beziehung, 2015 SM-Ehe, TPE.

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