Bastonade

Zuerst einmal, nein, das steht nicht in der Liste. Eigentlich wollte ich das komplett auslassen muss ich ehrlich gestehen. Zu stark weicht es von dem ab, was ich ertragen kann und ich möchte es auch nicht ausprobieren. Allerdings muss ich hier gestehen: ich kann mich gar nicht satt lesen am Blog des Kettensklaven und seinen Erfahrungen. So Michel, jetzt ist es raus und offiziell: ich bin Dein Fan. Und genau aus diesem Grund schreibe ich heute dann doch diesen Blogbeitrag.

Eins noch vorneweg, bevor ich endlich das Thema angehe: ich habe Michel gefragt, ob er mal einen Beitrag verfassen möchte, und er hat zugestimmt. Also vielleicht liest Du in Zukunft auch mal etwas von ihm hier im Blog. (Danke Michel!)

Bei meiner Recherche stieß ich auf diese Anzeige und musste so schmunzeln, dass ich sie Dir nicht vorenthalten wollte. Verwöhnprogramm für die Füße. Das klingt echt hübsch. Wenn man allerdings ersmal weiß, was Bastonade wirklich ist, dann empfinde zumindest ich es nicht mehr als verwöhnen, sondern als Folter. Aber mal ganz von vorne. Bastonade bezeichnet laut wikipedia eine Foltermethode bei der mittels eines Rohrstockes oder anderen Schlaginstruments Schläge auf die nackten Fußsohlen verteilt werden. Bei der Bestrafung und Gefügigmachung von Sklaven (hier meine ich Plantagensklaven, keine BDSM-Sklaven), Gefangenen oder Straftätern und um sie an der Flucht zu hindern. Ich habe sogar ein Buch darüber gefunden.

Da ich viel über diese Themen im Internet recherchiere, gab ich auch diesmal den Begriff ein, und erhielt kaum Treffer. Dementsprechend nehme ich an, dass auch in der BDSM-Community die Bastonade nicht so verbreitet ist. Auch in meinem favorisierten Fesselblog wo ich gerne mal den einen oder anderen Begriff nachsehe steht diesmal nur eine sehr allgemeine Erklärung.

Im orion-Blog wird es dann schon genauer, und über peitsche.de kann man auch den geeigneten Partner dafür finden. Und da sind wir wieder bei Michel, der sich absichtlich und immer wieder dieser Folter aussetzt. Ich muss sagen, dass ich beim Ansehen des Videos jedes Mal zusammenzuckte und quasi mitlitt. Wobei ich denke, dass sein Stöhnen eher Lust als Schmerz ausdrückte. Nun, jedem das Seine. Und natürlich darf auch der österreichische Beitrag nicht fehlen: sexmagazin.at.

Ich hätte wirklich gern mehr zu dem Thema geschrieben. Aber bei einer Praktik die mir so dermaßen fremd ist, die mir schon beim Gedanken unerträgliche Schmerzen bereitet, fehlen mir die Worte. Ich habe mir mal einen Reißnagel in die Ferse getreten. Ich konnte tagelang nicht auftreten. Und das war der Teil des Fußes wo noch Hornhaut ist. Bei der Bastonade wird der Mittelfuß, also der weiche Teil wo keine Hornhaut ist, geschlagen. Das könnte ich nicht aushalten. Für mich hat Masochismus mit angenehmen Schmerzen zu tun. Ja, auch ich kann manchmal nur unter Schmerzen sitzen, wenn mein Mann mich von einem Orgasmus zum anderen treibt, und das letzte Quäntchen, der finale Orgasmus, nur noch durch spanking erreicht werden kann. Aber das ist ein anderes Thema.

Noch weitere Meinungen zum Thema Bastonade findest Du hier.

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